Beim Mercedes-Benz SLC ist Leasing nur eingeschränkt mit klassischem Neuwagenleasing vergleichbar, weil es keine aktuell produzierte Neuwagen-Generation mehr gibt. Mercedes ordnet SLK und SLC den eingestellten Roadstern zu; die Produktion des SLC wurde 2020 beendet. Falls dir heute ein SLC im Leasing begegnet, handelt es sich eher um Gebrauchtwagenleasing, Restbestand oder ein spezielles Händlerangebot.
Für eine feste Laufzeit von zwei bis vier Jahren solltest du deshalb besonders auf Laufleistung, Zustand, Reifen, Dachmechanik und Wartungshistorie achten. Das ist beim SLC relevanter als bei einem aktuellen Großserienmodell, weil Roadster oft saisonal, emotional und sehr unterschiedlich genutzt werden. Ein niedriger Kilometerstand wirkt attraktiv, sagt aber wenig über Standschäden, Dachpflege oder Batteriezustand aus.
Privat kann SLC-Leasing passen, wenn du planbare Freizeitkilometer fährst und den Wagen als Zweitauto nutzt. Gewerblich ist er deutlich spezieller: zwei Sitze, eingeschränkter Nutzwert und ältere Technik machen ihn eher zum repräsentativen Einzelwagen als zum praktischen Firmenfahrzeug.