Der Polestar 4 eignet sich im Abo vor allem als Testfall für ein ungewöhnliches Elektro-SUV-Coupé: Er verzichtet auf eine klassische Heckscheibe und nutzt stattdessen einen digitalen Rückspiegel. Genau das ist eine Eigenschaft, die du im Alltag besser über mehrere Wochen als bei einer kurzen Probefahrt beurteilst. Auch die Entscheidung zwischen Rear Motor und Dual Motor lässt sich im Abo praxisnah treffen: Der Heckantrieb passt eher zu langen Strecken mit Fokus auf Reichweite, der Allradantrieb zu häufigen Autobahnfahrten, Anhängerbetrieb oder winterlichen Regionen.
Für sechs bis zwölf Monate kann der Polestar 4 interessant sein, wenn du ein großes, techniklastiges Elektroauto ausprobieren möchtest, ohne dich langfristig an Markenökosystem, Bedienlogik und Ladeverhalten zu binden. Wichtig ist die Fahrzeuggröße: Mit rund 4,84 Metern Länge und breiter Karosserie fühlt er sich eher wie ein Oberklasse-Crossover als wie ein kompaktes SUV an. Ab September 2026 kommt zusätzlich der Polestar 4 SUV in den Verkauf; wenn du mehr klassische Variabilität erwartest, kann ein kurzes Abo des Coupés zur Überbrückung sinnvoll sein.