Endlich ist die Katze aus dem Sack: Volkswagen hat am heutigen Mittwoch, den 15. Juli 2026, offiziell die Hüllen des brandneuen VW ID. Cross fallen lassen. Mit dem kompakten Elektro-SUV bringt Wolfsburg den lang ersehnten, emissionsfreien Erben des beliebten T-Cross an den Start. Und das Beste daran: Der Vorverkauf in Deutschland beginnt noch am Tag der Weltpremiere. Zu Preisen ab rund 28.000 Euro will VW beweisen, dass moderne Elektromobilität mit hohem Qualitätsanspruch auch für die breite Masse bezahlbar sein kann.
Sympathischer Alltags-Kumpel auf MEB+-Basis
Der neue VW ID. Cross positioniert sich mit einer Länge von 4,15 Metern (exakt 4.153 mm) perfekt im stark umkämpften Segment der City-SUVs. Technisch basiert er auf der weiterentwickelten MEB+-Plattform des Konzerns, was ihm im Vergleich zum Verbrenner-Bruder T-Cross entscheidende Vorteile verschafft. So wächst der Radstand auf rund 2,60 Meter (2.601 mm), was den Passagieren im Innenraum spürbar mehr Platz bietet.
Optisch setzt VW auf die neue Designsprache „Pure Positive“. An der Front blickt das SUV aus leicht nach oben gezogenen Scheinwerfern fast schon lächelnd in die Welt. Die Seitenlinie wirkt durch die markante, leicht nach vorn geneigte C-Säule – eine Design-Hommage an den legendären VW Bus und den ersten Golf – kraftvoll und modern. Am Heck sorgen ein sportlicher Dachkantenspoiler und die auffällige Heckleuchte im von VW als „Whiskeyglas-Optik“ bezeichneten Leuchtstreifen-Design für einen hohen Wiedererkennungswert. Gebaut wird das neue E-SUV übrigens gemeinsam mit dem T-Cross im spanischen Werk Navarra nahe Pamplona.
Endlich wieder echte Tasten im Innenraum
Besonders viel Liebe zum Detail hat Volkswagen dem Interieur spendiert. Wer in der Vergangenheit mit der kühlen Plastik-Haptik mancher früher ID-Modelle gefremdelt hat, darf aufatmen: Im ID. Cross sorgen stoffbezogene Flächen und fein verarbeitete Materialien für ein echtes Wohlfühlambiente.
Ein echtes Highlight für viele Autofahrer dürfte das neu gestaltete Multifunktionslenkrad sein: Volkswagen verabschiedet sich von den oft kritisierten Touchflächen und setzt wieder auf klare, physische Tasten. Das Cockpit besteht aus einem 10,25-Zoll-Digital-Display, das auf Wunsch sogar im Retro-Look des Ur-Golf-Facelifts erstrahlen kann. In der Mitte thront das hochauflösende, 12,9 Zoll große „Innovision“-Infotainmentsystem. Für zusätzlichen Komfort sorgen optionale Features wie eine pneumatische Massagefunktion für die Vordersitze oder ein sattes Harman-Kardon-Soundsystem mit 425 Watt.
Auch die Praktikabilität kommt nicht zu kurz:
- Kofferraum: Satter Stauraum von 475 Litern (maximal 1.340 Liter bei umgeklappter Rückbank) bietet reichlich Platz für den Alltag – das sind 20 Liter mehr als beim T-Cross.
- Zusatz-Stauraum: Unter der Fronthaube befindet sich ein 22 Liter großer Frunk für Ladekabel.
- Anhängelast: Je nach Batterie zieht das SUV zwischen 500 kg (kleiner Akku) und bis zu 1.200 kg (großer Akku) bei acht Prozent Steigung. Die Stützlast liegt bei fahrradträgertauglichen 75 kg.
Leistung und Reichweite: Zwei Akkus, drei Stufen
Unter der Haube des frontgetriebenen ID. Cross haben Kunden zukünftig die Wahl zwischen drei Leistungsstufen und zwei Batteriegrößen:
- Basisversion (LFP-Akku): Der Einstieg erfolgt mit einem 37 kWh großen Lithium-Eisen-Phosphat-Akku (LFP). Gekoppelt mit wahlweise 85 kW (116 PS) oder 99 kW (135 PS) sorgt das für eine alltagstaugliche WLTP-Reichweite von bis zu 316 Kilometern. Geladen wird mit maximal 90 kW DC, wodurch der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent rund 27 Minuten dauert.
- Topversion (NMC-Akku): Wer mehr Power und Reichweite sucht, greift zur Variante mit dem 52 kWh großen Nickel-Mangan-Kobalt-Akku (NMC). Diese leistet stramme 155 kW (211 PS) und ermöglicht eine maximale WLTP-Reichweite von bis zu 436 Kilometern. An der Schnellladesäule fließt der Strom hier mit bis zu 105 kW DC, womit die Batterie in nur 23 bis 24 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt ist.
Praktisch für Outdoor-Fans: Beide Versionen unterstützen serienmäßig eine Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) mit einer Abgabeleistung von bis zu 3,6 kW, womit externe Elektrogeräte problemlos über den Auto-Akku betrieben werden können.
Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen, betont anlässlich der heutigen Weltpremiere:
„Der ID. Cross vereint technologische Kompetenz, klares Design, überzeugende Detaillösungen und echte Allround-Qualitäten zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das sind beste Voraussetzungen für ein neues Erfolgsmodell von Volkswagen.“
Marktstart und Ausstattungen
Der VW ID. Cross wird zum Marktstart in verschiedenen Ausstattungslinien angeboten. Während die Basisversion ab rund 28.000 Euro startet, dürfte die reichhaltig ausgestattete Topversion mit 211 PS und großem Akku weiter oben ansetzen. Wer den neuen Volks-Stromer live erleben will, muss sich noch etwas gedulden: Die ersten Auslieferungen und der offizielle Marktstart bei den europäischen Händlern sind für den Herbst 2026 geplant.