Die Sportwagenmanufaktur Alpine bricht endgültig in eine neue Epoche auf. Mit dem Alpine A390 GTS beweist die Renault-Tochter, dass sie den Spagat zwischen traditioneller Rennsport-DNA und moderner Elektromobilität perfekt beherrscht. Als sportlicher Fünfsitzer im eleganten Fastback-Gewand greift dieses Modell direkt die etablierte Konkurrenz an und verspricht Fahrspaß pur.

Die dreifache Kraft der französischen Versuchung

Unter der elegant geschwungenen Karosserie des A390 GTS schlummert geballte Hightech. Angetrieben wird der Sport Fastback von gleich drei Elektromotoren. Eine stromerregte Synchronmaschine an der Vorderachse arbeitet Hand in Hand mit zwei Permanentmagnet-Synchronmaschinen im Heck. Zusammen entfesselt dieses Tri-Motor-Layout eine brachiale Systemleistung von 346 kW (470 PS) und ein maximales Drehmoment von bis zu 824 Nm.

Das Ergebnis auf dem Asphalt ist schlichtweg atemberaubend:

  • Sprintstärke: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der GTS in nur 3,9 Sekunden.
  • Höchstgeschwindigkeit: Erst bei elektronisch abgeregelten 220 km/h ist Schluss.
  • Energiequelle: Eine Hochleistungsbatterie mit einer Netto-Kapazität von 89 kWh sorgt für ausreichend Ausdauer im Alltag.

Damit überflügelt die GTS-Variante das bereits agile Basismodell spürbar und markiert das neue Leistungsmaximum der Modellreihe.

Kurvenkünstler dank Active Torque Vectoring

Das wahre Geheimnis der Agilität liegt jedoch im innovativen Antriebssystem an der Hinterachse. Da jedes Hinterrad von einem eigenen Elektromotor angetrieben wird, kann das Drehmoment über das sogenannte "Alpine Active Torque Vectoring" millisekundenschnell und hochpräzise verteilt werden. In engen Kehren wird dem kurvenäußeren Rad blitzschnell mehr Kraft zugeteilt, was das Fahrzeug regelrecht in die Kurve hineinzieht.

Zusammen mit einer ausgeklügelten Gewichtsverteilung von 49 Prozent vorn zu 51 Prozent hinten und speziellen hydraulischen Anschlagpuffern an den Stoßdämpfern fühlt sich der über zwei Tonnen schwere Stromer überraschend leichtfüßig an. Er vermittelt genau das Gefühl von spielerischer Leichtigkeit, das Fans seit Jahrzehnten an der Marke schätzen.

"Dieses Auto zeigt, dass die elektrische Zukunft nicht langweilig sein muss. Es ist die perfekte Verschmelzung aus Rennstrecken-Performance und Langstreckenkomfort."

Alltagstauglichkeit trifft auf Premium-Luxus

Trotz aller Sportlichkeit kommt der Nutzwert im Alltag keineswegs zu kurz. Im Heck wartet ein großzügiges Kofferraumvolumen von 532 Litern darauf, beladen zu werden. Klappt man die Rücksitze um, wächst der Laderaum sogar auf stattliche 1.643 Liter an. Im Innenraum dürfen sich Fahrer und Passagiere auf feinstes Alcantara, markante Sabelt-Sportsitze und ein maßgeschneidertes Soundsystem des HiFi-Spezialisten Devialet freuen. Das volldigitale Alpine Cockpit basiert auf modernsten Google-Diensten und macht die Bedienung intuitiv und zukunftssicher.

Auch beim Laden gibt sich der Franzose keine Blöße: Am Schnelllader zieht der A390 GTS Strom mit bis zu 190 kW Gleichstrom. Damit lässt sich die Batterie in weniger als 25 Minuten von 15 auf 80 Prozent aufladen. Die maximale WLTP-Reichweite der GTS-Version knackt je nach Bereifung mühelos die Marke von rund 500 Kilometern.

Preise und Auslieferung

Wer sich dieses exklusive Stück französische Ingenieurskunst in die Garage stellen möchte, kann den Alpine A390 GTS ab sofort zu einem Grundpreis von 78.000 Euro bestellen. Die ersten Auslieferungen an Kunden sind für das vierte Quartal dieses Jahres geplant. Für alle, die nach einem echten Charakterkopf im E-Auto-Einheitsbrei suchen, dürfte dieser Sport-Fastback eine der spannendsten Optionen auf dem Markt sein.