Beim Leasing ist der Abarth 500e vor allem ein Fall für planbare, eher kurze Fahrprofile. Seine Stärken liegen im urbanen Einsatz: sofortiges Drehmoment, kleine Außenmaße, direkte Lenkung und ein Auftritt, der deutlich extrovertierter ist als beim Fiat 500 Elektro. Wenn du täglich ähnliche Strecken fährst und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kannst, lässt sich die Laufzeit gut kalkulieren. Typische Leasingzeiträume von zwei bis vier Jahren passen außerdem zur schnellen technischen Entwicklung bei kleinen Elektroautos.
Wichtig ist, die Kilometer nicht zu knapp zu wählen. Der 500e verleitet zu kurzen, dynamischen Fahrten, ist aber nicht das richtige Auto, wenn viele spontane Langstrecken dazukommen. Privatnutzer sollten deshalb Ladezugang und reale Winterreichweite einplanen. Gewerblich kann der 500e interessant sein, wenn ein auffälliger elektrischer Stadtwagen für Kundentermine, Pflegeeinsätze oder lokale Dienstleistungen gesucht wird. Das Restwertrisiko bleibt beim Leasing beim Anbieter; gerade bei einem emotionalen Elektro-Nischenmodell ist das ein relevanter Punkt, weil Nachfrage und Gebrauchtwerte schwerer einzuschätzen sind als bei Volumenmodellen.