Der Automobilhersteller macht ernst und zielt mit seinem neuesten Wurf direkt auf das Segment der großen Familien-SUVs ab. Der neue Škoda Peaq, der auf der vielbeachteten Konzeptstudie Vision 7S basiert, nutzt die ausgereifte MEB-Plattform und soll als innovatives Spitzenmodell der Marke fungieren. Erste offizielle Skizzen verdeutlichen nun, wie radikal das Design für die elektrische Zukunft angepasst wird.

Die neue Design-Ära "Modern Solid"

Schon von außen macht das wuchtige Elektro-SUV ordentlich Eindruck. Das Designteam setzt konsequent auf die neue Formensprache „Modern Solid“, die sich durch markante Linien, ausgewogene Proportionen und eine bullige Präsenz auszeichnet. An der Front dominiert das schwarz glänzende Tech-Deck-Face, welches harmonisch von schlanken, T-förmigen LED-Scheinwerfern flankiert wird. Nahtlos in die Karosserie integrierte Türgriffe und massiv wirkende D-Säulen runden das kraftvolle Erscheinungsbild ab.

Im Innenraum geht es ebenso großzügig zu. Mit einer stattlichen Länge von fast 4,90 Metern und einem üppigen Radstand stellt der Peaq selbst bisherige Raumwunder locker in den Schatten.

  • Gigantischer Stauraum: In der fünfsitzigen Konfiguration schluckt der Kofferraum sagenhafte 1.010 Liter Gepäck – ein absoluter Rekordwert. Optional können bis zu sieben Personen Platz nehmen.
  • Lichtdurchflutet: Das größte jemals im Portfolio verbaute Panoramaglasdach verfügt über eine clevere Verdunkelungsfunktion mit neun individuell einstellbaren Segmenten.
  • Digitale Kommandozentrale: Ein 13,6-Zoll-Hochformatdisplay sowie ein hochmodernes Augmented-Reality-Head-up-Display holen die Zukunft direkt ins Cockpit.

Reichweite und Power für die Langstrecke

Auch bei den technischen Spezifikationen lässt sich das neue Flaggschiff nicht lumpen. Kunden können voraussichtlich zwischen drei Batterie- und Antriebsvarianten wählen, die Leistungsstufen von 150 kW bis hin zu flotten 220 kW abdecken. Die allradgetriebene Topversion sprintet dabei in sportlichen 6,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Wer regelmäßig weite Strecken zurücklegt, wird sich über die effizienten Akkupakete freuen. Für die reichweitenstarken Modelle stellen die Ingenieure mehr als 600 Kilometer nach WLTP in Aussicht. An einer DC-Schnellladesäule lässt sich der Energiespeicher in flotten 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent pushen. Ein besonders praktisches Detail im Familienalltag ist die integrierte Vehicle-to-Load-Funktion (V2L): Damit wird das Auto zur mobilen Powerbank, die externe Geräte wie E-Bikes oder Camping-Equipment problemlos mit Strom versorgt.

"Präzise geformte Flächen und klar strukturierte Details schaffen eine selbstbewusste, zeitlose Präsenz, während charakteristische Merkmale die Identität in einer neuen Elektro-Ära zum Ausdruck bringen."

Der lang ersehnte Marktstart rückt nun in greifbare Nähe. Wenn am 23. Juni die Hüllen endgültig fallen, dürften auch die letzten Geheimnisse rund um finale Preise und exakte Ausstattungslinien gelüftet werden. Branchenkenner rechnen mit einem äußerst attraktiven Einstiegspreis von etwa 50.000 Euro – was den Peaq zu einer echten Kampfansage in der elitären Liga der großen Elektro-Siebensitzer macht.