Das Gesicht des kleinen Abenteurers ändert sich: Jeep hat seinem Bestseller ein umfassendes Update verpasst, um das B-SUV für die kommenden Jahre frisch zu halten. Das Facelift rückt den kompakten Crossover optisch deutlich näher an seinen großen Bruder, den Compass, und bringt technische Finessen mit, die man eher in der Oberklasse vermuten würde.
Das Gesicht in der Menge: Der neue Leucht-Grill
Die auffälligste Neuerung springt direkt ins Auge – oder besser gesagt, sie leuchtet. Der ikonische Kühlergrill mit den sieben vertikalen Schlitzen wurde radikal modernisiert und verfügt in den höheren Ausstattungslinien künftig über eine integrierte LED-Beleuchtung. Das macht den Avenger im Rückspiegel unverwechselbar. Zudem haben die Designer die klassischen Chromumrandungen der Schlitze entfernt und dem Grill einen cleaneren, moderneren Look verliehen. Passend dazu gibt es auf Wunsch neue Matrix-LED-Scheinwerfer und überarbeitete Stoßfänger, die das Auto robuster wirken lassen.
Innenraum-Upgrade: Mehr Kuschelfaktor, weniger Hartplastik
Auch im Cockpit hat sich der Hersteller die Kritik der ersten Käufer zu Herzen genommen. Der Innenraum wirkt nach dem Update deutlich hochwertiger und alltagstauglicher:
- Weichere Materialien: Türverkleidungen und der untere Teil des Armaturenbretts sind ab sofort mit Soft-Touch-Materialien gepolstert.
- Bessere Haptik: Der Fahrmodi-Wahlschalter ist nun komplett gummiert, sodass er sich während der Fahrt zielsicher blind bedienen lässt.
- Mehr Übersicht: Eine zusätzliche Frontkamera ergänzt das System zu einer vollwertigen 360-Grad-Rundumansicht für stressfreies Einparken in engen europäischen Städten.
Von der Straße ins Gelände: Der Avenger 4xe
Unter der Haube bleibt die beliebte Auswahl aus 100-PS-Benziner, einem effizienten Mild-Hybrid und der reinen Elektroversion mit 156 PS sowie rund 400 Kilometern WLTP-Reichweite bestehen. Das absolute Highlight des Facelifts ist jedoch die Einführung des neuen Allrad-Modells.
Diese 4xe-Variante kombiniert einen Mild-Hybrid-Antrieb mit Elektromotoren und bringt die echte, raue Jeep-DNA zurück in das City-SUV-Segment. Mit 210 Millimetern Bodenfreiheit, massiven Unterfahrschutz-Elementen und speziellen All-Terrain-Reifen ist das Auto nicht nur ein Boulevard-Blender, sondern bereit für unbefestigte Abenteuer. Rote Akzente und Stoßfänger aus durchgefärbtem, kratzfestem Kunststoff unterstreichen den rustikalen Look. Besonders exklusiv wird es mit einer limitierten Outdoor-Sonderedition, die unter anderem abwaschbare Sitze und ein von Berglandschaften inspiriertes Armaturenbrett bietet.
"Dieses Fahrzeug passt perfekt zum urbanen Leben und erobert gleichzeitig furchtlos raues Gelände – von unbefestigten Wegen bis hin zu steilen Hängen."
Mit diesem Facelift beweist die Traditionsmarke eindrucksvoll, dass ein kompaktes Stadtauto nicht auf einen starken Charakter und echte Offroad-Fähigkeiten verzichten muss.