Der Hyundai Ioniq 9 steht für eine neue Ära der Elektromobilität bei den Südkoreanern. Mit dem Wechsel in das neue Modelljahr macht die Marke nun einen großen Schritt in Richtung echtes Premium-Segment. Neben einer neu geordneten Modellpalette sorgt vor allem die neue Topversion Blackline für Aufsehen. Mit einem komplett schwarzen Auftritt und üppiger Serienausstattung soll sie anspruchsvolle Kunden anreizen, die Wert auf ein exklusives und elegantes Design legen.

Edler Stealth-Look: Der Ioniq 9 Blackline im Detail

Die neue Ausstattungslinie Blackline positioniert sich am oberen Ende des Portfolios und ist ein echtes Statement in Sachen Design. Ganz nach dem Motto „Alles in Schwarz“ ist diese Variante ausschließlich in der edlen Mineraleffektlackierung Abyss Black erhältlich. Hyundai hat nahezu alle glänzenden Details verbannt: Das Markenlogo an Front und Heck ist in Mattschwarz gehalten, ebenso wie die Dachreling, die exklusiven Leichtmetallfelgen und der markante Modell-Schriftzug auf der Heckklappe. Ein Panorama-Glas-Schiebedach ist bereits serienmäßig an Bord.

Auch im Innenraum setzt sich der düstere Look fort. Ein schwarzer Dachhimmel trifft auf schwarze Türverkleidungen. Applikationen aus schwarzem Chrom an den Türgriffen, dem Lenkrad und der Mittelkonsole runden das edle Ambiente ab.

Technisch lässt die Blackline-Version ebenfalls keine Wünsche offen. Hyundai koppelt die Ausstattung ausschließlich an den stärksten verfügbaren Antrieb:

  • Ein kraftvoller Allradantrieb mit satten 315 kW (428 PS).
  • Eine riesige Batterie mit 110 kWh Speicherkapazität.
  • Eine alltagstaugliche WLTP-Reichweite von bis zu 600 Kilometern.

Wer den Luxus-Riesen noch weiter individualisieren möchte, kann optionale digitale Außenspiegel für 1.400 Euro bestellen oder sich für eines von zwei Sechssitzer-Paketen (jeweils 1.000 Euro Aufpreis) entscheiden. Während das Swivel-Paket drehbare Einzelsitze in der zweiten Reihe bietet, setzt das Relax-Paket auf Komfortsitze mit elektrischer Verstellung, Beinauflagen und Relax-Funktion.

Mehr drin fürs Geld: Die Updates für das Modelljahr 2027

Doch auch abseits des neuen Flaggschiffs hat Hyundai an den Stellschrauben gedreht. Obwohl der Einstiegspreis für die Basisversion des Ioniq 9 leicht auf 70.850 Euro steigt, bekommen Käufer unter dem Strich deutlich mehr für ihr Geld. Das bisherige, optionale Technik-Paket im Wert von 1.350 Euro ist nun serienmäßig in allen Modellen verbaut.

Damit sind wichtige Assistenzsysteme und Komfort-Features bereits ab Werk an Bord:

  • Ein praktisches 360-Grad-Rundumsicht-System für müheloses Rangieren.
  • Parksensoren vorne, seitlich und hinten inklusive einer automatischen Notbremsfunktion.
  • Eine Monitoranzeige für den Totwinkelassistenten direkt im digitalen Cockpit.
  • Ein ferngesteuerter Parkassistent für enge Parklücken.
  • Der digitale Fahrzeugschlüssel 2.0 zur Entriegelung via Smartphone.

Zudem wurde die Modellstruktur überarbeitet: Die neue Ausstattungslinie „Centriq“ (ab 78.850 Euro) ersetzt das bisherige „Techniq“-Level. Sowohl „Centriq“ als auch die darüber liegende Variante „Uniq“ (ab 86.100 Euro) verfügen im neuen Modelljahr serienmäßig über eine Sitzheizung für die dritte Sitzreihe. Abgerundet wird die Modellpflege durch eine automatische Verriegelung beim Entfernen vom Fahrzeug (Walk-away-Verriegelung) sowie ein aktualisiertes Notrufsystem.

Ein starkes Signal an die etablierte Premium-Konkurrenz

Mit diesen gezielten Aufwertungen macht Hyundai deutlich, dass man sich im Segment der großen Elektro-SUV nicht verstecken muss. Der Ioniq 9 bietet nun bereits in der Basis ein Ausstattungsniveau, für das man bei europäischen Mitbewerbern oft tief in die Tasche greifen muss. Und mit dem neuen Blackline-Modell für 89.950 Euro zeigt der Hersteller, dass ein luxuriöser Stealth-Look und sportliche Fahrleistungen nicht zwangsläufig die magische 100.000-Euro-Schallmauer durchbrechen müssen. Das Modelljahr 2027 dürfte damit für reichlich Bewegung in der elektrischen Oberklasse sorgen.