Der Automarkt bekommt einen neuen Herausforderer im High-End-Segment. Bislang hielt sich Cupra bei der Frage nach einer Serienfertigung des aufsehenerregenden Konzept-SUVs vornehm zurück und präsentierte das Auto primär als reine Design-Visitenkarte. Doch nun ließ das Top-Management die Katze aus dem Sack: Das rund 4,72 Meter lange Crossover-Modell wird in wenigen Jahren tatsächlich auf unsere Straßen rollen.
In jüngsten Medienberichten stellte die Chefetage klar, dass intern bereits an der finalen Umsetzung des Fahrzeugs gearbeitet wird. Ein Versprechen wurde dabei explizit gegeben: Der Wagen wird gebaut. Damit wagt sich die aufstrebende spanische Marke erstmals in eine prestigeträchtige Klasse vor, in der bislang Schwergewichte wie der BMW iX3 oder der Mercedes GLC dominieren. Brancheninsider erwarten einen Einstiegspreis im Bereich von rund 70.000 Euro, was den ambitionierten Anspruch der Marke deutlich unterstreicht.
Ein Design wie eine Naturgewalt
Optisch soll das zukünftige Flaggschiff der Marke seinem Namen – abgeleitet von einem markanten Vulkanberg auf der Kanareninsel Fuerteventura – alle Ehre machen. Die Designer haben sich von der rohen Kraft der Natur inspirieren lassen und ein Fahrzeug entworfen, das pure Dominanz ausstrahlt.
- Aggressive Frontpartie mit tiefergelegter Haube und futuristischer Lichtsignatur
- Riesige 23-Zoll-Leichtmetallräder und ein wuchtiges Heck mit tiefgezogenem Diffusor
- Exklusive Mattlackierungen, die je nach Lichteinfall zwischen tiefem Metallicgrau und sanftem Beige wechseln
"Unser Fokus liegt immer auf der Emotion des Fahrens. Unsere Autos sind so gestaltet, dass sich Fahrer darin voll und ganz ausdrücken können."
Die große Frage nach dem Antrieb
Während das martialische Äußere des Premium-SUVs für die Serie weitgehend feststehen dürfte, bleibt es unter dem Blechkleid weiterhin extrem spannend. Das ursprüngliche Messefahrzeug basierte auf einer hochmodernen Konzernplattform und sorgte als fortschrittlicher Range-Extender für großes Aufsehen.
Ein 496 PS starker Elektro-Allradantrieb wurde dabei von einem 1,5-Liter-Benzinmotor flankiert. Der Clou: Der Verbrenner treibt die Räder nicht an, sondern dient ausschließlich als Stromgenerator für die Batterie. Dieses clevere Setup versprach rund 300 Kilometer rein elektrische Fahrt und eine Gesamtreichweite von mehr als 1.000 Kilometern. Ob dieses Konzept angesichts der aktuell volatilen Marktbedingungen unverändert übernommen wird oder ob das Modell als reines Elektroauto in den Verkauf geht, hält sich das Management derzeit noch offen. Fest steht jedoch: Dieses SUV wird den Markt ordentlich aufmischen.