Wer beim Namen BMW i3 an den polarisierenden Stadtflitzer mit Carbon-Karosserie und gegenläufigen Türen denkt, muss ab sofort umdenken. Der Name kehrt zurück, doch das Konzept wurde radikal auf links gedreht: Der neue BMW i3 wird eine vollwertige Mittelklasse-Limousine auf Basis der viel zitierten "Neuen Klasse". Schon in wenigen Tagen fällt der Vorhang.

Die "2D-Niere" bringt Licht ins Dunkel

In einem kurzen Teaser-Video gewähren die Bayern nun einen ersten, düsteren Blick auf die Frontschürze. Das markanteste Merkmal ist ein schwarzes Band, das sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und durchleuchtet wird. Die klassische BMW-Niere verliert ihre physische Umrandung und wird als "2D-Niere" rein durch Lichttechnik inszeniert.

  • Fließender Übergang der Leuchten in die Frontmaske.
  • Völlig neue Lichtsignatur beim Starten des Fahrzeugs.
  • Komplette Abkehr vom bisherigen Front-Design der 3er-Reihe.

Leistungssportler mit Dauerläufer-Qualitäten

Unter dem Blechkleid schlummert modernste Technik. Der neue i3 teilt sich die Basis mit dem bereits eingeführten iX3 und nutzt die sechste Generation der eDrive-Technologie. Was das für künftige Fahrer bedeutet, lässt aufhorchen:

"Der BMW i3 überträgt die typischen Merkmale der sportlichen Limousine in ein völlig neues Fahrzeugkonzept."

Erwartet wird unter anderem eine allradgetriebene Version mit rund 469 PS (345 kW) und satten 645 Nm Drehmoment. Dank der hochmodernen 800-Volt-Architektur sollen Ladeleistungen von bis zu 400 kW an der Schnellladesäule problemlos möglich sein. Wenn der große Akku mit rund 109 kWh Kapazität verbaut wird, könnte die aerodynamisch gezeichnete Limousine sogar die magische 800-Kilometer-Marke beim WLTP-Verbrauch knacken.

Weltpremiere und Produktionsstart

Das Rätselraten hat am Mittwoch, den 18. März 2026, endgültig ein Ende. Dann feiert das Fahrzeug seine offizielle Design-Premiere. Ob BMW an diesem Tag bereits alle technischen Details restlos offenlegt, bleibt noch abzuwarten. Sicher ist jedoch: Im Münchner Stammwerk laufen bereits erste Vorserienmodelle vom Band. Die reguläre Serienproduktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten, bevor die ersten Kunden dann geräuschlos und pfeilschnell über die Autobahn gleiten können.