Beim Kadjar ist Leasing nur dann schlüssig, wenn es sich um ein klar definiertes Gebrauchtwagen- oder Restwertleasing handelt. Als Neuwagen ist der Kadjar nicht mehr das aktuelle Renault-Kompakt-SUV; seine Rolle hat der Austral übernommen, der 2022 als Nachfolger mit elektrifizierten Antrieben vorgestellt wurde.
Für eine feste Laufzeit von zwei bis vier Jahren bedeutet das: Du solltest weniger auf Modellneuheit achten, sondern auf Laufleistung, Zustand, Wartungshistorie und die konkrete Motorisierung. Der Kadjar kann zu Fahrprofilen passen, bei denen ein kompaktes SUV regelmäßig genutzt wird, aber keine besonders hohe technische Aktualität gefragt ist – etwa für tägliches Pendeln, Außendienst in moderatem Umfang oder Familienfahrten. Bei höheren Jahreskilometern wird die Motorwahl wichtiger: Diesel können bei älteren Kadjar-Angeboten auf Langstrecken passen, während Benziner eher für gemischte Nutzung sinnvoll sind. Gewerbenutzer sollten zusätzlich prüfen, ob ein ausgelaufenes Modell zum Außenauftritt und zu internen CO₂-Vorgaben passt. Der Vorteil des Leasings liegt hier vor allem darin, dass du das Restwertrisiko eines nicht mehr gebauten Modells nicht selbst tragen musst.