Beim Infiniti FX50 ist Leasing vor allem dann ein Thema, wenn ein Anbieter ein gebrauchtes Fahrzeug mit klar definiertem Zustand und transparenter Laufzeit anbietet. Als klassisches Neuwagenleasing spielt der FX50 keine Rolle mehr, weil die Baureihe längst ausgelaufen ist. Der wichtigste Punkt ist daher die technische und wirtschaftliche Absicherung: Ein seltener V8-SUV mit älterer Elektronik, großen Rädern und sportlicher Abstimmung sollte im Vertrag sehr sauber beschrieben sein.
Zu festen Laufzeiten von zwei bis vier Jahren passt der FX50 nur, wenn dein Kilometerprofil realistisch niedrig bis moderat bleibt. Auf langen Autobahnetappen bietet er viel Leistung und Komfort, im dichten Stadtverkehr sind Verbrauch, Breite und Rangieraufwand weniger überzeugend. Privatnutzer sollten prüfen, ob Laufleistung, Reifenverschleiß und Wartungsumfang zum Vertrag passen. Gewerbenutzer sollten besonders auf steuerliche Behandlung, Verfügbarkeit von Ersatzfahrzeugen und Werkstattnetz achten, weil Infiniti in Deutschland keine breite Neuwagenpräsenz mehr hat. Wenn ein Leasinggeber das Restwertrisiko trägt, kann das bei diesem seltenen Modell ein relevanter Vorteil sein.