Beim Ferrari SF90 ist Leasing vor allem wegen des Modellwechsels genau zu prüfen. Der SF90 Stradale war Ferraris erster Serien-Plug-in-Hybrid-Supersportwagen mit V8, drei Elektromotoren und Allrad; inzwischen steht der 849 Testarossa als Nachfolger mit weiterentwickelter PHEV-Technik in der Modellreihe. Für eine feste Laufzeit kann das bedeuten: Du fährst ein technisch prägendes, aber nicht mehr aktuelles Topmodell, während parallel der Nachfolger im Markt sichtbar wird.
Leasing passt beim SF90 eher zu niedrigen, planbaren Jahreskilometern als zu häufiger Alltagsnutzung. Hohe Laufleistungen, Stadtverkehr mit Bordsteinen, enge Tiefgaragen und wechselnde Fahrer erhöhen das Risiko von Gebrauchsspuren an einem sehr tiefen, breiten und leistungsstarken Fahrzeug. Für Gewerbekunden kann der SF90 als Image- oder Eventfahrzeug interessant sein, wenn Nutzung, Abstellort und Fahrer klar geregelt sind. Privat solltest du besonders auf Kilometergrenzen, Reifen- und Bremsenverschleiß, mögliche Trackday-Ausschlüsse und den Zustand bei Rückgabe achten. Das Restwertrisiko liegt zwar beim Leasing nicht direkt bei dir, der Nachfolger kann aber Konditionen und Verfügbarkeit beeinflussen.