Der neue Škoda Epiq schickt sich an, den Markt der elektrischen Crossover ordentlich aufzumischen. Als vollelektrischer Bruder des beliebten Kamiq bringt er ein frisches Design und kompakte Abmessungen von 4,17 Metern Länge mit sich. Während das Einstiegsmodell Epiq 35 voraussichtlich ab Ende September 2026 bestellbar sein wird, lässt der tschechische Hersteller bei den bereits erhältlichen Varianten die Muskeln spielen. Am oberen Ende thront ab sofort die exklusive „First Edition“ für all jene, die das Maximum an Leistung, Komfort und auffälligem Design suchen.
Starke Fahrleistungen und angepasste Ladetechnik
Unter dem Blech des Topmodells schlummert die stärkste Ausbaustufe der neuen MEB+-Plattform. Der Elektromotor treibt die Vorderachse an und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 290 Newtonmetern. Dank einer Leistung von 155 kW (211 PS) sprintet das kompakte SUV in flotten 7,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und bietet mit einer abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h reichlich Reserven für die Autobahn.
Gespeist wird das Kraftpaket aus einer NMC-Batterie mit einer Kapazität von 55 kWh brutto (51,7 kWh netto). Das sorgt für eine überzeugende Alltagstauglichkeit:
- Nach WLTP-Norm schafft der sportliche Tscheche eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern mit einer Akkuladung.
- Wenn der Saft doch einmal zur Neige geht, lässt sich der Epiq an einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 105 kW laden.
- Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent ist damit in rund 23 bis 24 Minuten erledigt.
- Für das Laden zu Hause steht ein 11-kW-Onboard-Lader zur Verfügung. Zudem wird bidirektionales Laden (V2L) mit bis zu 3,6 kW unterstützt.
Mut zur Asymmetrie: Orangefarbene Highlights als Statement
Optisch hebt sich die limitierte First Edition selbstbewusst von den zivileren Ausstattungslinien „Essence“ (ab 32.100 Euro) und „Selection“ (ab 35.600 Euro) ab. Sie unterscheidet sich zudem grundlegend vom ebenfalls ab 35.600 Euro erhältlichen Sondermodell „Edition Eins“, das lediglich auf 18-Zoll-Rädern rollt. Die First Edition setzt stattdessen auf ein markantes Farbkonzept mit exklusiven Akzenten in „Navajo Orange“, das dem City-SUV einen auffallend verspielten Look verleiht.
Besonders spannend gelöst ist die asymmetrische Akzentuierung: Sowohl an der Front als auch am Heck ist jeweils nur ein einziges äußeres Lufes-Rechteck in Orange eingefasst. Auch die glanzschwarzen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen tragen das farbige Highlight an nur einer einzigen Speiche. Abgerundet wird das Exterieur durch eine orangefarbene Zierlinie über den Seitenfenstern, orangefarbene Spiegelkappen sowie ein schwarzes Dach mit passender schwarzer Dachreling.
Der exklusive Stil setzt sich im Innenraum nahtlos fort. Hier sorgen leuchtend orangefarbene Sicherheitsgurte und dazu passende Kontrastnähte für sportliches Flair. Ein schwarzer Dachhimmel, Edelstahlpedale, spezielle Einstiegsleisten und ein beheizbares Sportlenkrad runden das hochwertige Ambiente ab. Serienmäßig rollt das limitierte Sondermodell übrigens in der Lackierung „Marble-Grau“ vom Band.
Luxusausstattung serienmäßig an Bord
Wer sich für das Topmodell entscheidet, muss sich beim Blick in die Aufpreisliste nicht mehr lange quälen. Škoda packt nahezu alles in die First Edition, was die Modellreihe hergibt. So gehören Matrix-LED-Scheinwerfer für optimale Sicht bei Nacht ebenso zum Serienumfang wie eine Zweizonen-Klimaautomatik (Climatronic) und beheizbare Vordersitze.
Auch technisch lässt der kleine Stromer keine Wünsche offen:
- Eine hochauflösende Rückfahrkamera erleichtert das Rangieren in engen Parkhäusern.
- Der Travel Assist sorgt für teilautomatisiertes, entspanntes Fahren auf der Langstrecke.
- Das schlüssellose Zugangs- und Startsystem KESSY erhöht den alltäglichen Komfort.
- Smartphones lassen sich in der Phonebox kabellos per induktiver Ladeschale mit Strom versorgen.
Trotz der sportlichen Ausrichtung bleibt der Epiq ein echtes Raumwunder im Geiste der Marke. Der Kofferraum schluckt stolze 475 Liter Gepäck – das sind rund 75 Liter mehr als beim klassischen Verbrenner-Bruder Kamiq. Werden die Rücksitze umgeklappt, wächst das Ladevolumen auf beachtliche 1.344 Liter an.
High-End-Anspruch hat seinen Preis
Das Premium-Paket des tschechischen Herstellers ist allerdings kein Schnäppchen. Der Škoda Epiq 55 First Edition steht ab dem 13. August 2026 für 38.950 Euro im Konfigurator. Damit liegt er preislich ein gutes Stück über der Ausstattungslinie „Selection“ und dem Einstiegs-Essence.
Ein Trost bleibt Käufern in Deutschland dennoch: Durch die staatliche E-Auto-Förderung von bis zu 6.000 Euro lässt sich der finale Kaufpreis rechnerisch auf knapp unter 33.000 Euro drücken. Wer auf der Suche nach einem hochmodernen, sportlichen City-SUV mit Premium-Ausstattung und ordentlich Leistung ist, findet im neuen Top-Epiq ab sofort ein extrem attraktives Angebot.