Porsche zieht den Stecker beim Verbrenner-Monopol: Das neue Cayenne Coupé Electric feiert seine Weltpremiere und bringt atemberaubende Fahrleistungen auf die Straße. Mit der ikonischen 911-Dachlinie, Ladezeiten im Eilzugtempo und einer brachialen Topversion greift der schwäbische Sportwagenbauer nun endgültig nach der Krone im Segment der Elektro-SUVs.

Die 911er-Silhouette trifft auf E-Performance

Das neue Cayenne Coupé Electric ist auf den ersten Blick als rassiges Mitglied der Stuttgarter Sportwagenfamilie erkennbar. Die abfallende Dachlinie – von den Designern liebevoll "Flyline" genannt – erinnert unweigerlich an den legendären Elfer. Das sieht nicht nur extrem dynamisch aus, sondern bringt handfeste aerodynamische Vorteile mit sich: Ein Luftwiderstandsbeiwert (cW-Wert) von 0,23 sorgt dafür, dass das Coupé spürbar windschlüpfriger durch den Verkehr gleitet als sein konventioneller SUV-Bruder. In Kombination mit der üppigen 113-kWh-Batterie ermöglicht das beachtliche Reichweiten von bis zu 669 Kilometern nach WLTP-Standard.

Drei Antriebsvarianten zum Start

Schon bei der Markteinführung macht der Autobauer keine halben Sachen und schickt das Coupé direkt in drei verschiedenen Leistungsstufen ins Rennen:

  • Das Einstiegsmodell: Mit 300 kW (408 PS) und einem Overboost von bis zu 325 kW gelingt der Sprint auf Landstraßentempo in sportlichen 4,8 Sekunden.
  • Der goldene Mittelweg: Als S-Modell liefert das Coupé stramme 400 kW (544 PS). Im Launch-Control-Modus klettert die kurzzeitige Maximalleistung auf satte 490 kW (666 PS).
  • Das Turbo-Biest: Die Spitzenversion degradiert so manchen etablierten Supersportwagen. Mit gigantischen 850 kW (1.156 PS) Overboost-Power katapultiert sich das schwere Premium-SUV in wahnwitzigen 2,5 Sekunden auf Tempo 100.

"Extrovertiert und klar positioniert ist dieses Coupé ein Sportwagen durch und durch – verpackt in einem alltagstauglichen Gewand."

Volle Akkus im Handumdrehen

Neben der puren Kraftentfaltung setzen die Entwickler auf ihre bewährte 800-Volt-Architektur. An einer entsprechenden Schnellladesäule saugt der Wagen mit bis zu 400 kW frischen Strom in die Zellen. Das bedeutet in der Praxis: Der Sprung von 10 auf 80 Prozent Ladestand gelingt in rekordverdächtigen 16 Minuten. Wer es zu Hause dagegen besonders bequem mag, darf sich über ein optionales induktives Ladesystem mit 11 kW freuen, das ganz ohne lästiges Kabelgewirr auskommt.

Mit diesem dreifachen Angriffstrick wird nicht nur die hauseigene E-Strategie befeuert, sondern auch die Konkurrenz einmal mehr zum Handeln gezwungen. Wer bei diesen Eckdaten noch den reinen Verbrennern nachtrauert, hat den Turbo-Boost der Neuzeit schlichtweg verschlafen.