Lange wurde spekuliert, nun sind alle Tarnfolien gefallen: Der neue Škoda Epiq hat seine offizielle Weltpremiere gefeiert und kann ab sofort bestellt werden. Mit dem City-SUV auf der weiterentwickelten Elektro-Plattform will die tschechische Marke ein echtes Ausrufezeichen setzen und zeigt erstmals in voller Ausprägung ihre neue, markante Designsprache. Das Versprechen ist verlockend: außen klein, innen riesig und vor allem erschwinglich für die breite Masse. Doch ein genauer Blick in den aktuellen Konfigurator sorgt für eine kleine Ernüchterung bei Sparfüchsen.

Der späte Start für den Kampfpreis

Škoda wirbt zwar weithin mit einem äußerst attraktiven Einstiegspreis von 25.900 Euro für die Basisvariante. Der Haken daran: Dieses Einstiegsmodell wird erst ab Ende September 2026 bestellbar sein. Zum aktuellen Marktstart im Mai werden Käufer stattdessen direkt zu den leistungsstärkeren und teureren Top-Versionen mit der großen Batterie geleitet.

Aktuell starten die Preise bei 32.100 Euro für die Basisvariante mit großem Akku. Wer etwas mehr Komfort möchte, landet bei der gehobenen Ausstattungslinie für stolze 35.600 Euro.

Geheimtipp zum Marktstart: Die "Edition Eins"

Besonders lukrativ ist jedoch ein limitiertes Sondermodell, das Škoda exklusiv zum Produktionsanlauf anbietet:

  • Die Sonderedition basiert auf der höheren Ausstattungslinie.
  • Sie bietet zwei umfangreiche Ausstattungspakete für Reise und Licht bereits serienmäßig an.
  • Der Preis bleibt mit 35.600 Euro absolut identisch zur regulären Top-Ausstattung.

Kunden sichern sich mit der Start-Edition also einen satten Ausstattungsvorteil von etwa 2.200 Euro, ohne einen Cent mehr zu bezahlen.

Ein Raumwunder für die Stadt

Trotz der aktuellen Preispolitik liefert der kompakte Stromer extrem starke Argumente für sich. Mit seinen überschaubaren 4,17 Metern Länge ist das Crossover ideal für die Parkplatzsuche in der Innenstadt geeignet. Innen macht das Fahrzeug dem Ruf der Marke jedoch alle Ehre:

"Mit 475 Litern Kofferraumvolumen, die sich bei umgeklappter Rückbank auf bis zu 1.344 Liter erweitern lassen, deklassiert das Modell in Sachen Alltagstauglichkeit viele Konkurrenten in seinem Segment."

Zusätzlich bietet der Wagen einen kleinen, praktischen Zusatzkofferraum (Frunk) von 25 Litern unter der vorderen Haube – perfekt für das Ladekabel.

Die zum Start verfügbare stärkste Batterie-Variante bringt ordentlich Leistung auf die Straße. Mit 155 kW (211 PS) an Bord soll das kleine SUV laut offiziellen Angaben stolze 440 Kilometer weit kommen. An der Schnellladesäule zapft der Stromer mit bis zu 133 kW neue Energie, was den Ladestand in rund 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent pusht.

Ob als Pendlerfahrzeug oder vollwertiges Auto für kleine Familien – der tschechische Neuzugang bringt viel frischen Wind in die Klasse der kompakten Stromer. Wer allerdings das lang erwartete Schnäppchen für unter 26.000 Euro machen will, muss sich zwingend noch bis zum Herbst gedulden.