Die Zinsen bewegen sich, der Automarkt ist im Wandel – und mittendrin sichert sich eine bekannte Autobank erneut die Krone. Mobilize Financial Services wurde von Focus Money zum „Finanzdienstleister des Jahres“ gekürt. Doch was macht die Bank von Renault und Dacia eigentlich anders als die Konkurrenz?

Wer heute einen Neuwagen kauft, zahlt ihn selten bar. Finanzierung und Leasing sind die Regel, nicht die Ausnahme. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Während klassische Hausbanken oft starre Kredite anbieten, punkten die spezialisierten Autobanken der Hersteller (Captives) mit maßgeschneiderten Paketen. Ganz vorne mit dabei ist laut einer aktuellen Studie Mobilize Financial Services.

In der Untersuchung „Finanzdienstleister des Jahres 2025“ des Wirtschaftsmagazins Focus Money (Ausgabe 51/2025) holte sich die Tochtergesellschaft der Renault Group erneut den Titel „Autobank des Jahres“ – und das mit dem Prädikat „Herausragend“. In einem Feld von rund 2.000 untersuchten Finanzdienstleistern ist das eine klare Ansage an den Wettbewerb.

Der Benchmark für Kundennähe

Die Studie, durchgeführt vom Kölner Analysehaus ServiceValue, bewertete Kriterien wie Kundenberatung, Reputation, Kundenzufriedenheit und Nachhaltigkeit. Das Ergebnis: Mobilize ist nicht nur Sieger, sondern der Benchmark, an dem sich andere messen lassen müssen.

Für den Endkunden bedeutet diese Auszeichnung vor allem eines: Verlässlichkeit. Wer sich für ein Modell von Renault, Dacia oder Alpine entscheidet, landet bei der Finanzierung fast automatisch bei Mobilize (ehemals RCI Banque). Dass diese „Zwangsehe“ für den Kunden oft glücklicher verläuft als der Gang zur Hausbank, liegt an der engen Verzahnung von Auto und Finanzprodukt.

Captive-Banken vs. Hausbanken: Der Zins-Vorteil

Warum schneiden Autobanken wie Mobilize oft besser ab? Der Grund liegt in der sogenannten Subventionierung. Während eine normale Bank am Kredit verdienen muss, hat die Autobank des Herstellers ein anderes primäres Ziel: Autos auf die Straße zu bringen. Das ermöglicht Angebote, bei denen die Zinsen oder Leasingfaktoren künstlich niedrig gehalten werden – oft finanziert aus dem Marketingbudget des Herstellers.

Gerade in Zeiten volatiler Zinsen ist das ein massiver Hebel. Wenn Mobilize hier als „Benchmark“ ausgezeichnet wird, spricht das dafür, dass sie diese Klaviatur besonders kundenfreundlich spielen – etwa durch transparente Leasingrückgaben oder flexible Abo-Modelle, die den modernen Nerv der „Nutzen statt Besitzen“-Mentalität treffen.

Servicequalität als Zünglein an der Waage

Neben den harten Zahlen bewertete die Studie auch die „Soft Skills“: Servicequalität und Transparenz. Viele Autokäufer fürchten das Kleingedruckte in Leasingverträgen. Eine Auszeichnung für „hohe Transparenz“ ist hier ein wichtiges Signal, dass Kunden bei der Rückgabe des Fahrzeugs keine bösen Überraschungen erleben – ein Punkt, der in der Branche oft für Frust sorgt.

Fazit: Ein gutes Zeichen für Käufer

Die erneute Auszeichnung bestätigt den Kurs der Transformation vom reinen Kreditgeber zum Mobilitätsdienstleister. Für Interessenten von Renault und Dacia ist das Urteil von Focus Money eine beruhigende Bestätigung: Die Finanzierungslösungen im Autohaus sind nicht nur bequem, sondern gehören objektiv zu den besten am Markt.