Beim Leasing passt der Ferrari Purosangue vor allem zu einem klar kalkulierten Einsatz über zwei bis vier Jahre: repräsentative Fahrten, Wochenendtouren, gelegentliche Langstrecken und ein begrenztes Kilometerprofil. Der V12-Antrieb ist emotional stark, aber nicht auf hohe Alltagslaufleistungen optimiert. Deshalb solltest du die jährlichen Kilometer realistisch festlegen und auch Reifen, Wartung sowie mögliche Vorgaben zur Fahrzeugrückgabe mitdenken.
Für Privatnutzer ist Leasing interessant, wenn sie den Purosangue in der aktuellen Modellphase fahren möchten, ohne sich dauerhaft an einen seltenen, sehr speziellen V12-Viersitzer zu binden. Für Gewerbenutzer kann der Wagen als sehr auffälliges Repräsentationsfahrzeug funktionieren, verlangt aber eine saubere betriebliche Begründung und genaue steuerliche Prüfung. Das Restwertrisiko liegt im Leasing stärker beim Vertragspartner; gerade bei einem ungewöhnlichen Ferrari-Konzept mit begrenzter Zielgruppe ist das ein relevanter Punkt. Gleichzeitig können Sonderausstattungen und Farbkombinationen den späteren Marktwert spürbar beeinflussen.