Beim Audi R8 ist Leasing nur noch ein Sonderfall, weil das Modell nicht mehr neu produziert wird. Falls dir ein Lagerfahrzeug, ein junger Gebrauchtwagen oder ein spezielles Finanzierungsleasing angeboten wird, solltest du die Vertragsdetails genauer prüfen als bei einem aktuellen Volumenmodell. Der R8 ist kein Fahrzeug, bei dem eine feste Laufzeit automatisch gut zur Nutzung passt: Kilometer, Reifenverschleiß, Servicevorgaben und Zustandsbewertung am Vertragsende haben bei einem Supersportwagen ein deutlich höheres Gewicht.
Für planbare Wochenend- und Freizeitnutzung kann Leasing interessant sein, wenn du den V10-R8 zwei bis vier Jahre fahren möchtest, ohne dich dem späteren Wiederverkauf selbst auszusetzen. Gewerblich ist er nur in sehr speziellen Fällen nachvollziehbar, etwa als Repräsentations- oder Markenfahrzeug, nicht als klassischer Dienstwagen. Privat solltest du besonders auf Mehrkilometer, Minderwertkatalog, erlaubte Fahrer, Versicherung und mögliche Standzeiten achten. Der technische Reiz des R8 liegt gerade im auslaufenden Saugmotor-Konzept; das macht ihn emotional attraktiv, aber nicht automatisch kalkulierbar.