Lange mussten Fans der britischen Luxusmarke auf den ersten reinen Vollstromer warten. Nach einer leichten Verzögerung steht nun fest: Der erste vollelektrische Range Rover soll ab Ende 2026 offiziell bestellbar sein. Doch das Warten könnte sich lohnen, denn die Briten versprechen nicht weniger als den ultimativen Elektro-SUV, der selbst die etablierte deutsche Premium-Konkurrenz ins Schwitzen bringen soll.
Mit dem kommenden Luxus-Stromer bricht eine völlig neue Ära an. Anstatt das ikonische Design radikal zu verändern, setzt man auf britisches Understatement und behält die wuchtige, aber elegante Linienführung bei. Monolithische Flächen, das bekannte "Boat-Tail"-Heck und eine nur leicht modifizierte Frontpartie machen auf den ersten Blick kaum deutlich, dass hier ein massives 117-kWh-Akkupaket im Unterboden schlummert.
Mehr als nur ein Boulevard-Cruiser
Wer denkt, dass der Elektro-Koloss nur für asphaltierte Straßen in den Metropolen taugt, wird eines Besseren belehrt. Die Ingenieure haben das Fahrzeug bei gnadenlosen Härtetests am Polarkreis bei bis zu minus 40 Grad Celsius an seine Grenzen gebracht. Ein hochkomplexes Wärmemanagement und eine völlig neu entwickelte Antriebsarchitektur sorgen dafür, dass die legendäre Geländegängigkeit nicht leidet.
- Wattiefe der Extraklasse: Mit einer Wattiefe von bis zu 850 Millimetern deklassiert der Brite mühelos viele klassische Verbrenner im Offroad-Segment.
- Leistung satt: Mit rund 550 PS und einem pfeilschnellen Allradsystem werden Drehmomentverluste auf rutschigem Untergrund in Millisekunden ausgeglichen.
- Laden am Limit: Dank der neuen 800-Volt-Architektur kann der Luxus-SUV mit bis zu 350 kW ultraschnell Strom nachladen.
"Geländetauglichkeit und Raffinesse sind wesentliche Elemente des Erlebnisses, und das wird sich auch mit dem Elektroantrieb nicht ändern."
Luxus hat seinen Preis
Obwohl die endgültigen Preise für den europäischen Markt noch nicht offiziell kommuniziert wurden, gehen Insider von einem Startpreis von rund 150.000 Euro aus. Besonders interessant für Dienstwagenfahrer in Deutschland: Durch die Einstufung als reines Batterie-Elektroauto (BEV) qualifiziert sich der Wagen für die vergünstigte Dienstwagenbesteuerung. Das macht ihn im Unterhalt oft attraktiver als das vergleichbare V8-Modell, welches steuerlich deutlich härter bestraft wird.
Die Vorfreude in der solventen Kundschaft ist spürbar riesig. Schon jetzt stehen weltweit zehntausende Interessenten auf der Warteliste für den leisen Riesen. Wer sich das luxuriöse Schweben über Stock und Stein sichern möchte, sollte sich den Bestellstart Ende 2026 unbedingt rot im Kalender markieren. Es wird überaus spannend zu beobachten sein, wie sich das britische Schwergewicht im harten Elektro-Wettbewerb behaupten wird.