Einleitung
Der Rolls-Royce Cullinan Series II ist die Antwort der britischen Nobelmarke auf die steigende Nachfrage nach luxuriösen SUVs, die sowohl Status als auch Vielseitigkeit verkörpern. Als Facelift des ersten SUV der Marke kombiniert er prunkvolle Eleganz mit modernster Technik. Er richtet sich an eine anspruchsvolle Kundschaft, die keine Kompromisse bei Komfort und Exklusivität eingehen möchte und dabei Wert auf eine erhöhte Sitzposition legt.
Design & Verarbeitung
Das äußere Design wurde mit dem Facelift geschärft. Die Front wirkt durch neu gestaltete Tagfahrlichter und einen modifizierten Kühlergrill dynamischer, ohne die klassische Rolls-Royce-Präsenz zu verlieren. Die markanten 23-Zoll-Felgen unterstreichen den wuchtigen Auftritt.
Die Verarbeitung steht markentypisch auf absolutem Weltklasse-Niveau. Jede Naht und jede Oberfläche zeugt von höchster Handwerkskunst. Das Bespoke-Programm ermöglicht es Kunden, nahezu jeden Farbwunsch und jedes Material umzusetzen, was jedes Fahrzeug zu einem Unikat macht.
Innenraum & Komfort
Der Innenraum des Cullinan ist eine Oase der Ruhe. Dicke Lammwollteppiche, vielfach verstellbare Massagesitze und eine erstklassige Geräuschdämmung sorgen für das berühmte „Magic Carpet Ride“-Gefühl.
- Hochwertige Materialien: Wahlweise feinstes Leder oder neue Textilien auf Bambusbasis.
- Platzangebot: Großzügige Platzverhältnisse im Fond mit optionalen Klapptischen und Bildschirmen.
- Details: Die „Spirit of Ecstasy“ findet sich nun auch im Interieur unter einer neuen Glasoberfläche wieder.
Infotainmentsystem
Mit der Modellpflege wurde das Cockpit digitalisiert. Ein durchgehendes Glas-Armaturenbrett verbindet die digitalen Instrumente für den Fahrer mit dem zentralen Infotainment-Touchscreen und einem dekorativen Bereich vor dem Beifahrer.
Trotz der modernen Screens bleibt die Bedienung intuitiv und wird durch klassische analoge Elemente wie die markentypische Uhr ergänzt. Die Konnektivität und die grafische Darstellung der Systeme sind auf dem neuesten Stand und lassen sich nahtlos in den digitalen Lifestyle der Besitzer integrieren.
Antrieb & Fahrverhalten
Unter der Haube arbeitet das mechanische Meisterwerk: ein 6,75-Liter-V12-Biturbo. Mit einer Leistung von 563 PS bzw. 600 PS in der Black-Badge-Variante bietet er eine Beschleunigung, die trotz des massiven Gewichts von über 2,7 Tonnen fast mühelos wirkt.
Das Fahrverhalten ist primär auf Komfort ausgelegt. Dank Allradantrieb und Allradlenkung lässt sich der Cullinan jedoch überraschend agil bewegen. Die Luftfederung wurde speziell auf die neuen 23-Zoll-Räder angepasst, um Querfugen und Fahrbahnunebenheiten nahezu perfekt zu absorbieren.
Verbrauch & Unterhalt
Wer sich für einen Rolls-Royce entscheidet, sollte die Betriebskosten nicht scheuen. Der V12-Motor fordert seinen Tribut in Form eines kombinierten Verbrauchs von etwa 13 bis 14 Litern Super Plus auf 100 Kilometer. Im Stadtverkehr kann dieser Wert deutlich höher liegen.
Auch die Wartungs- und Versicherungskosten bewegen sich in der absoluten Oberklasse. Der Einstiegspreis liegt bereits bei knapp 400.000 Euro, kann aber durch Individualisierungen leicht auf über 600.000 Euro ansteigen.
Sicherheit & Assistenzsysteme
Der Cullinan verfügt über alle modernen Sicherheitsfeatures und Assistenzsysteme, die man in dieser Preisklasse erwartet. Von hochauflösenden Nachtsichtassistenten bis hin zu komplexen Kollisionswarnsystemen ist alles an Bord, um die Insassen zu schützen.
Die Assistenzsysteme arbeiten dabei dezent im Hintergrund, um das entspannte Fahrerlebnis nicht durch aufdringliche Warnungen zu stören. Die elektronischen Helfer unterstützen primär die Souveränität des Fahrers in unübersichtlichen Situationen oder auf langen Autobahnetappen.
Fazit
Der Rolls-Royce Cullinan bleibt der unangefochtene König unter den Luxus-SUVs. Er bietet eine Kombination aus Komfort, Materialgüte und handwerklicher Perfektion, die kein anderes Fahrzeug in diesem Segment erreicht. Das Facelift bringt genau die richtige Portion Modernität in den Innenraum, ohne den zeitlosen Charakter zu verwässern. Für Kunden, für die Geld eine untergeordnete Rolle spielt, stellt er die ultimative Art des Reisens dar.