Einleitung
Der McLaren Artura markiert einen Wendepunkt für den britischen Sportwagenhersteller und stellt dessen ersten Plug-in-Hybrid-Supersportwagen dar. Als Nachfolger des 570S sollte er mit fortschrittlicher Hybridtechnologie neue Maßstäbe setzen. Der ursprüngliche Marktstart im Februar 2021 war jedoch von pandemiebedingten Verzögerungen und anfänglichen Softwareproblemen überschattet. Trotz dieser holprigen Einführung hat es McLaren geschafft, ein Fahrzeug zu präsentieren, das die traditionelle Leichtbauphilosophie mit zukunftsweisender Elektrifizierung vereint und Fahrspaß auf höchstem Niveau bietet.
Design & Verarbeitung
Optisch bleibt der Artura der bekannten McLaren-Designlinie treu: eine kurze Front, ein breites Heck und das obligatorische Monocoque aus Carbon. Die markentypischen Scherentüren (Dihedral Doors) öffnen sich nun etwas näher am Fahrzeug, was in engen Parklücken praktischer ist. Das Design wirkt stimmig und aerodynamisch optimiert, um maximale Wirkung bei exakt dosiertem Abtrieb zu erzielen. Im Innenraum setzt McLaren auf hochwertige Materialien wie Alcantara und sichtbares Carbon, die eine sportliche und zugleich edle Atmosphäre schaffen. Die Verarbeitung ist auf dem hohen Niveau, das man von McLaren erwartet, sodass sich der Fahrer stets integriert und wohlfühlt.
Innenraum & Komfort
Der Innenraum des Artura ist konsequent auf den Fahrer ausgerichtet. Das Lenkrad ist nahezu perfekt geformt, unten nur minimal abgeflacht und komplett knopffrei, um maximale Konzentration auf das Fahren zu ermöglichen. Die optionalen Clubsport-Sitze bieten hervorragenden Seitenhalt und sind gleichzeitig überraschend komfortabel, auch auf längeren Strecken. Wer etwas kurzbeiniger ist, könnte jedoch Probleme mit der langen Beinauflage bekommen. Die Sitzposition ist tief und vermittelt ein direktes Gefühl zur Vorderachse. Einige